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RockHard - Hits und noch mehr Hits
Veröffentlicht am 27.02.2010 von Darkangel | Aufrufe: 202
Ein Reisebus voller Musiker, Promoter, Labelvertreter, Fanclubmitglieder und Journalisten startet in Berlin und bahnt sich seinen Weg gen Osten. Ziel? Unbekannt. Sicher ist nur: Am Ende der Fahrt soll es eine musikalische Überraschung geben - in Form neuer Songs der Potsdamer Ausnahme-Band SUBWAY TO SALLY.

Und diese Überraschung übersteigt meine kühnsten Träume: Neugierige Hörer sitzen im alten Saal des Schlosses Zahr·dy, einer zur Herberge und einem Restaurant umfunktionierten Sehenswürdigkeit in Tschechien. Plötzlich donnern schwere Riffs aus den Speakern. Hossa! Das knallt und ballert!
´Böses Erwachen´ ist eine schwere Midtempo-Nummer, geht tief und zeigt intensiver denn je, wo sich das Septett heimisch fühlt: Die Heimat heißt ganz klar Metal. Der Sound der Platte ist voluminös, knackig und erdig. ´Aufstand´ besticht durch einen gelungenen Kontrast zwischen schleppenden Riffs, zart-verspielten Violinenmelodien, den eindringlichen Gesang von Eric Hecht und den skandierenden Refrain. Toll! Doch es soll noch schöner kommen: ´Henkersbraut´ - ein mitreißender Hit! Ein schlichtes, aber um so wirkungsvolleres Riff durchzieht dieses Stück, faszinierende Singalongs packen dich, und die Story, die Klampfer Michael Boden geschrieben hat, ist Gänsehaut pur. Wenn man dann glaubt, daß SUBWAY TO SALLY mit diesem Stück an ihren Grenzen angelangt seien, überfällt uns das Album (Arbeitstitel: „Hoch-Zeit“) mit dem Feger ´Ohne Liebe´. In diesem Stück offenbart sich die Einzigartigkeit der sympathischen Sieben: Flockige, mitreißende Melodien, die dein Herz erobern, verschmelzen mit einer todernsten Geschichte über das Schicksal eines Mädchens. Eigentlich könnte dieses Stück ein tieftrauriges Lied sein. Aber nicht bei den Subways. Vielmehr strickte Songwriter Ingo Hampf aus der Lebenslust der Musiker, der ungestümen Rockpower und den folkloristischen Trademarks der Band eine hochexplosive Nummer. Wie sagte Subways Backlinerin grinsend? "Ich sehe mich schon während der Konzerte auf die Bühne rennen, um die Monitorboxen wieder geradezurücken - so sehr werden die Fans ausrasten." Und diese Wirkung erzielen - ohne Übertreibung! - sieben der acht in Tschechien vorgestellten Stücke. ´Minne´ ist das etwas andere Stück, der Titel des Liedes ist Programm: Hier kann man tatsächlich von Minne sprechen.
Drei Songs, so Gitarrist Ingo, fehlen noch. "Und das sind nicht die schwächsten!" betont er. Womit wir bei den Unterschieden zwischen dem Vorgängeralbum „Bannkreis“ und dem kommenden Kracher wären:
"Früher hatten wir pro Platte zwei Hits, jetzt sind es nur noch Hits", lächelt Violinistin Silke und übertreibt definitiv nicht.
"Beim letzten Album wollten wir beweisen, was für tolle Techniker wir sind. Jetzt zeigen wir nicht nur unsere spielerischen Fähigkeiten, sondern vor allem, daß wir gute Songs schreiben können", meint Sänger Eric.
"Ich habe mir überlegt, wie wir mit unseren Mitteln ganz normale Menschen, die uns nicht kennen, erreichen können", nennt Ingo ein Motiv.
Zum Abschluß die Wahrheit und nichts als die Wahrheit: Vorausgesetzt, die noch fehlenden Stücke weisen ebenfalls eine derartig ungeahnte Qualität auf, wird „Hoch-Zeit“ eines der wichtigsten Alben des neuen Jahres sein und folgerichtig vom faszinierten Verfasser dieser Zeilen die Höchstpunktzahl erhalten. Leute! Aufwachen! Hier haben wir sie: die wichtigste deutsche Metal-Band der Gegenwart!
Für ganz Neugierige: Wenn ihr mehr über die Truppe erfahren wollt, klinkt euch mal auf der Homepage des Fanclubs ein: http://www.musik.freepage.de/stsfc

Wolf-Rüdiger Mühlmann

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