Pünktlich zum Vatertag haben SUBWAY TO SALLY im Berliner
Vielklang-Studio die Aufnahmen zu ihrem vierten Album "Bannkreis"
abgeschlossen, das am 1. September (Release-Party am 5.9. in der
Berliner Kulturbrauerei) in die Läden kommt.
Als Produzent stand diesmal nicht Element Of Crime-Mastermind Sven
Regner hinter dem Mischpult, sondern Ekki Strauhs, der schon bei
diversen Powermetalbands die Regler zog und bei Fates Warning für den
richtige Live-Sound sorgt.
Anfang diesen Jahres trennten sich die Potsdamer aus musikalischen
Gründen von ihrem langjährigen Dummer Thomas Warnecke, dessen Vater der
ehemalige DEFA-Starregisseur Lothar Warnecke (u.a. "Einer trage des
anderen Last") ist. Eingetrommelt wurde die neue Scheibe von David
Pätsch, der bei den Berliner Cowboys Western Union die Stöcke schwang.
Von der Klasse des neuen Materials, das wieder ausschließlich
deutsche Lyrics mitbringt, konnten wir uns während der Aufnahme-Session
überzeugen. Auf "Bannkreis" schaffen Bodenski, Simon und Co. noch
überzeugender als auf dem Vorgänger den gelungen arrangierten
Brückenschlag zwischen mittelalterlichen Klängen und hartem
Gitarrenrock. Nahtlos knüpfen die sieben Preußen mit Knallern wie
'Unterm Galgen' und 'Mephisto' oder den genialen Balladen 'Der Baum' und
'Zu spät' an ihre letzte Langrille an und setzen konsequent auf ihre
Trademarks: A-capella-Gesang, Geigen-, Schalmeien- und Drehorgel-Parts
sowie Ingo Hanfs filigrane Klampfen-Soli. Auf ein partytaugliches
Dudelsack-Instrumental wurde diesmal verzichtet.
»Wir haben uns vom Folk-Ballast, den wir auf "Foppt den Dämon" noch
mit uns herumschleppten, nun endgültig befreit«, gab Sänger Eric zu
Protokoll. »Nummern wie 'Banks Of Sicely' oder 'Die Räuber' werden wir
aber auch weiterhin live spielen, weil sie uns und dem Publikum viel
Spaß machen.«
Davon können wir uns in diesem Sommer auf 27 Open Airs überzeugen
(u.a. in Wacken), wo die Band ihre neuen Songs vorstellen will.
Kai Wendel
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