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Schalmei





Die Schalmei nimmt ihren ursprung im orientalischen Raum. Die Idee hinter der Schalmei ist allerdings schon uralt: Man schneidet und bindet Schilfrohr so, dass ein Spalt entsteht durch den Luft gepresst wird. Dadurch beginnt die Luft zu vibrieren. Kreuzfahrer brachten die orientalische Zamr mit nach Europa, wo sie bald zur Schalmei weiterentwickelt wurde. Berichte über ein Instrument namens chalamelle oder chalemie (von lat. calamus = Rohr) sind bereits in Quellen des 12. Jh. zu finden. Die Bauform änderte sich ständig.

So gibt es z.B. die kürzere Form, wie sie häufig im Codex Manesse zu sehen ist, und eine längere, schmalere, wie z.B. auf dem berühmten Gemälde von Memling. Überlebt hat die Schalmei in der heutigen Konzert-Oboe. (von Hautebois = lautes Holz).

Im Spätmittelalter und mit Beginn der Renaissance taucht ein weiteres Doppelrohrbatt-Instrument auf: die Rausch-, oder Schreyerpfeiffe, welche heute oft fälschlicherweise auch als Schalmei bezeichnet wird. Der Name verdeutlicht schon, wie das Instrument geklungen hat: Laut, heiser, durchdringend. Man umgab das anfällige Rohrblatt der Schalmei mit einer sog. Windkapsel, wodurch dieses Instrument leichter spielbar wurde. Allerdings entfielen dadurch auch die spielerischen Möglichkeiten der Klangmodulation Griffweisen für dieses Instrument kann man auf Blockflöten der gleichen Griffart üben. Diese gibt's schon ab 5,-Euro bei Ebay (und auf fast jedem normalen Flohmarkt).
Durch den geringen Luftdruck, den diese Instrumente (im Vergleich mit anderen) benötigen und durch den relativ geringen Anschaffungswert, halte ich sie durchaus für ein passendes Anfängerinstrument. Zudem kann man sich bei einem Flötenlehrer Tipps zum greifen holen.

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