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2001 - Köln
Veröffentlicht am 14.04.2001 von Christian | Aufrufe: 179
14.04.2001 - Subway to Sally, Zombie Joe – Köln Live Music Hall
Ich war freudig überrascht, als mich Marcel am Ostermontag im heimatlichen Ahlen anrief diesen Abend ein Konzert in Köln gäben. Meinen österlichen Pflichten als Sohn bin ich auch zu genüge gerecht geworden, so dass ich mich vollgefressen auf den Weg machte. Als ich Marcel abholte, stellte sich heraus, dass ich auch noch das zweifelhafte Glück haben werde ein Interview zu führen. Marcel war noch gut angeschlagen von der Osterrocknacht (ein klasse Bericht). Dem entsprechend war die Aufregung bei mir groß. Pünktlich wie immer (!?) erreichten wir dann die heiligen Hallen. Ich hatte auch bald das Vergnügen, Sugar Ray Runge zu interviewen, den Bassisten von Subway to Sally. Es hat verdammt viel Spaß gemacht. Anschließend dauerte es auch nicht mehr lange´, bis Zombie Joe die Bühne betraten. Als Vorgruppe hatten sie wirklich einen schweren Stand, obwohl sie musikalisch gesehen gar nicht schlecht waren. Es war wohl halt nur nicht das, was der gemeine Subway to Sally Fan zu hören pflegt. Dennoch schafften es die Jungs mit ihrer Mischung aus Deftones und System of a Down, einige Leute in Stimmung zu bringen. Die Gitarren waren fett und der Gesang sehr variabel, wobei er für meinen Geschmack teilweise zu theatralisch war, zumal dieser auch in Deutsch war und man somit zwangsläufig mit den Seelenproblemen des Sängers bombardiert wurde. Dennoch waren die Jungs nicht schlecht. Dann bestiegen Subway to Sally ganz in weiß die Bretter, die die Welt bedeuten und fortan war die Halle am toben. Die erste HŠlfte des Sets war vornehmlich mit Songs des aktuellen Albums bestückt, durchsetzt mit Stücken von der Hochzeit und älteren Alben. Die neuen Stücke wie Veitstanz, "Die Schlacht" wurden genau so frenetisch gefeiert, wie "Henkersbraut" oder "Traum vom Tod II". Wärend eines Gitarrensolos zogen sich dann die übrigen Bandmitglieder um und betraten als bald die Bühne wieder in pechschwarz. Die zweite Hälfte wurde eingeläutet, in der die Klassiker der Band zur Geltung kamen, ehe dann mit dem obligatorischem "Julia und die Räuber" der Abend seinen würdigen Ausklang nahm. Zu einer Zugabe ließ man sich aber dann doch noch erweichen und spielte "Kleid aus Rosen" in der Akustikversion. Dann wurde aus zeitlichen Gründen leider wieder das Licht angeschaltet und der Abend hatte sein Ende. Es war von Anfang bis Ende ein sehr geiles Konzert und man darf der Band für ihre Südamerika-Tour nur wünschen, dass sie auch dort von so begeisterungsfähigen Fans empfangen wird, wie es an diesen Abend der Fall war. Christian |









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