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2002 - München
Veröffentlicht am 22.06.2002 von Holger | Aufrufe: 145
22.06.2002 - Subway to Sally– München Tollwood
München ist von meinem Heimatort Kaufbeuren ca. eine Autostunde entfernt. Gut gelaunt machten meine Frau Martina und ich uns auf den Weg. In München angekommen, machten wir eine ungewollte "Stadtrundfahrt", denn wer die Bayrische Hauptstadt kennt, der weiß, das wenn man einmal falsch abbiegt, man hoffnungslos verloren ist. Genauso kamen wir uns auch vor. Nach ca. 1 ½ Stunden kamen wir dann ziemlich erschöpft, durchgeschwitzt (etwa 40°C im Auto) aber glücklich auf dem Olympiagelände an. Nachdem wir uns einen Parkplatz gesichert hatten, mussten wir feststellen, das es galt, vom Auto einen noch ca. 2km langen Fußmarsch zu bewältigen, doch dann waren alle Hindernisse überwunden und wir kamen, mit unseren Kräften am Ende, am "TOLLWOOD - Zelt an. Um 18.00 Uhr war Einlass. Im Zelt war es zu unserem Erstaunen kühler als draußen. Als wir uns dann endlich "unseren" Platz in der Zweiten Reihe eingenommen hatten, wurden wir gleich von der Security darauf aufmerksam gemacht, das in dem Zelt das Rauchen und das Fotografieren untersagt sei. Das mit dem Rauchen war nicht schlimm, und Fotos kann man ja trotzdem machen - Dachte ich. Nach zwei Verwarnungen und einer fünf - minütigen Diskussion mit dem Ordner wurde ich dann auch vorsichtiger. Dann - um 19.05 Uhr ging es los. Ein tiefes Grollen ging durch den Raum und die sieben Sally's kamen in neuem Outfit auf die Buhne und spielten als Opener SAG DEM TEUFEL. Als zweites kam TAG DER RACHE gefolgt von Henkersbraut. Die Pyrotechnik durfte nur begrenzt eingesetzt werden, sodas zum Beispiel das Feuerspucken aus dem Programm genommen wurde. Als nächstes brachten die Sieben Mephisto und Kruzifix zum Besten. Das SUBWAY TO SALLY die erste Band war merkte man, als Eric das Publikum aufforderte, das Intro zu KLEID AUS ROSEN zu singen, und von den ca 1500 Zuhörern nur der harte Kern zu hören war. Es war der Band anzumerken, das sie mit dem Münchener Publikum zu kämpfen hatte, um etwas Stimmung in das Zelt zu bekommen. Auch zu SABBAT und HERRIN DES FEUERS war kaum eine Reaktion zu merken. Bei OHNE LIEBE wurde das Publikum etwas wärmer und bei VEITSTANZ dachte man - so, geschafft, jetzt geht die Party ab. Doch was ist das? Die Band kam an den Bühnenrand, verbeugte und verabschiedete sich und ging ab. Nach 5 Minuten Zugabe - Rufen kam die band zurück, und Eric sagte, das sie vielleicht bald wieder im Süden spielen werden und das es bis dahin hoffentlich kein BÖSES ERWACHEN gebe. Dann ging die Band ab und der Umbau für In Extremo begann. Ich wollte mir die Show eigentlich ansehen, aber es war ein Gehörkiller. VIEL ZU LAUT!!! Schade eigentlich, denn die Show ist gut und die Musik kann sich auch hören lassen. Man kann die Live - Show nicht genießen, weil man damit beschäftigt ist der Lautstärke aus dem Weg zu gehen um nicht drei Tage lang Ohrenpfeifen - und Brummen zu haben. In diesem Sinne Bis zum nächsten Konzert Euer Holger |









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