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2003 - Hildesheim
Veröffentlicht am 09.08.2003 von Scarabeus | Aufrufe: 166
10.08.2003 - Subway to Sally – Hildesheim Mera Luna Festival

Hallo Holger,

ich hab mich mal hingesetzt und versucht nen bericht zum Mera Luna aufe Beine zu stellen. Hoffe ich gebe alles halbwegs  authentisch wieder, kann sein, daß ich mir einiges weggesoffen habe. Also ich fang mal an.

Hallo liebe Fanway-to-Sally Freunde und Engelskrieger! Im der Zeit vom 08.08 bis zum 11.08 wars mal wieder so weit. Subway to Sally hat uns zum Mera Luna gerufen und zahlreiche Fanclubmitglieder sind gekommen. Der Ruf drang auch bis nach Münster und so beschlossen Denni (Sabine), Sinner (Raphael) Bluttrinker (Markus) und meine Wenigkeit (Scarabeus alias Gerd) unsere Zelte in Hildesheim aufzubauen.

Nach einer Fahrt durch die Gluthitze kamen wir am frühen Freitagabend endlich an. Dort angekommen trafen wir auf Gisa und Jan, die wir hoffentlich bald auch zu unserem Fanclub rechnen können. Nachdem wir einen geeigneten (naja) Platz gefunden hatten und unsere Klamotten aufgebaut hatten, gings dann zum ersten Rundgang auf dem Flugplatzgelände. Vom organisatorischen war alles o.k., nur leider gab es zu wenig Wasserhähne, so daß es schwer war, schnell an Wasser zu kommen, daß bei ca. 40 Grad lebenswichtig war (hechel). Später am Abend trafen auch Parkromeo (Alice) und Becci (Becci) ein und der gemütliche Teil des Abends konnte mit leckerem Pils (gesponsort von Denni-Schatz wg. ihres Geburtstags) und ner Menge Met (danke Bluttrinker) losgehen.

Am nächsten Morgen und vergeblichen Schlafversuchen kamen dann auch Fanway (Holger) und Nochoi (Martina) an. Das Team war also komplett und der Spaß konnte beginnen. Nach der Morgendusche aus dem Wasserkanister und nem Mittagsgemeinschaftspils gings ab aufs Gelände und die gesamte Merchandising-Palette wurde erstmal durchgelutscht. Da mein Interesse an Rosettenpiercings eher bescheiden ist, gings weiter um After Forever bzw. Qntal zu begutachten. Beide konnten die meisten durch ihre musikalischen Qualitäten Überzeugen. Auch The Crüxshadows warn sehr angenehm. Der Abend brach an und Deine Lakaien gaben die Ehre. Für mich gings aber erst richtig los, als Projekt Pitchfork mit hämmernden Beats und krachenden Gitarren auf der Bühne herumwirbelten. Denni und ich gaben beim abfeiern alles und freuten uns danach auf den Majorgig von Nightwish, die einen imposanten Auftritt hinlegten, um gleich weiter im Takt zu bangen. Schwitzend und glücklich gings nach Nightwish zum Zeltplatz
zurück um die Erfahrungen des Tages bei nem netten Fläschchen Bier und Cider sowie Horo-Gesängen auszutauschen. Gegen vier Uhr und etlichen Flaschen weiter, hauten Fanway und ich uns dann auch hin, um fit für den nächsten Tag zu sein.

Der nächste Morgen begann wie der erste mit dem Unterschied, daß alle heiß auf Subway waren. Gemeinsam gings gegen zwölf Uhr zu Milar Mar in den Hangar. Dort stießen Dirk (Barzi) und Leo (ich sag nur: Wiener Melange) zu unserem Kreis hinzu. Wir wanderten weiter zur Hauptbühne und sahen uns aus der Entfernung Within Temptation an, die leider nicht sonderlich Überzeugen konnten. Bei Phillip Boa & the Voodooclub feat. Pia Lund fing mein Herz wieder an höher zu schlagen und wir schlugen uns bis zur zweiten Reihe vor der Main Stage durch. Der Vorzeigeexzentriker Überzeugte wie selten durch seine Zuckungen und Hits wie Kill your Idols , Container Love oder Albert is a Headbanger. Dann stieg die Spannung ins Unermessliche. Der eigentliche Grund unseres Daseins, die Götter des Martialischen sollten die nächsten sein. Schnell wurde das (von Nochoi liebevoll angefertigte) Fanway to Sally Banner über unseren Köpfen ausgebreitet und die ersten Fangesänge ertönten. UND DANN KAMEN SIE!

Subway to Sally traten mit all ihrer Pracht auf die Bühne! Direkt ging es los mit Geist des Kriegers. Die Gitarren knallten uns um die Ohren und eine Welle brachialer Sangesgewalt stürzte auf uns herein. Alle von uns waren sofort mitgerissen, brüllten aus vollem Halse die Texte mit und tanzten wie verrückt. Auch bei Highlights wie Henkersbraut, Kleid aus Rosen, Falscher Heiland, Mephisto und die Schlacht ging die Menge voll ab und ein charismatischer Eric Fish peitschte die Fans nach vorne. Lediglich bei Minne gab es anscheinend kleine Probleme wegen der Pyrotechnik, was dem Spaß aber keinen Abbruch tat. Lobenswert ist ebenfalls die schöne Wasserdusche während des Sally-Auftritts zu erwähnen, durch die man sich auch während des Konzerts abkühlen konnte. Den Ausklang bildete ein wilder Veitstanz, bei dem Denni wie immer mit den Tränen kämpfen mußte. Erschöpft aber glücklich gingen wir zu unserem Treffpunkt zurück und ich mußte erstmal ausruhen und ohne Ende trinken, weil die Hitze einen den letzten Tropfen Wasser aus dem Körper sog. Aus der Nähe sahen wir dann Apokalyptica, die mit ihren Cellos zauberten. Als letztes traten Placebo auf die Bühne, die eher für eine riesige Abwanderungswelle sorgten, als für Jubelstürme, so daß man sich fragen mußte, weshalb die Organisation des Konzerts die Jungs als Hauptgig engagiert hat. Der verbleibende Sonntagabend war danach eher von der Abreisetätigkeit der umliegenden Zelte bestimmt. Trotzdem saßen wir noch in großer Runde zusammen und quatschten was das Zeug hält. Letzten Endes muß man sagen, daß es wohl das heißeste Sommerkonzert aller Zeiten war und wir alle einen riesen Spaß hatten. Ich persönlich freue mich schon auf die nächste Saison und vor allem auf mein nächstes Sally-Konzert in Bochum am 20.Oktober.

MfG Scarabeus

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