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2003 - München
Veröffentlicht am 02.04.2003 von Holger | Aufrufe: 156
02.04.2003 - Subway to Sally, Droon – München - Georg-Elser-Halle
Hier der bericht zu dem Konzert in München Als ich die Tourdaten las, stand für mich fest, in München ist das Konzert, wo ich dabei sein werde. Auf der Fahrt zu den Elserhallen bereute ich zunächst diese Entscheidung, weil ich mich (wie immer in München) verfahren hatte, und wenn man sich in München verfährt, dann ist man hoffnungslos verloren. Dann tauchten aber urplötzlich die Eserhallen direkt neben uns auf. Das Auto in einer Seitenstrasse abgestellt, und hin zum Eingang , wo sich schon einige Besucher eingefunden hatten. Um 19.00 Uhr war Einlass, und der Weg zur Bühne war frei. Gegen 20.00 Uhr betraten DROON die Bühne, die für PINKOSTAR eingesprungen waren. Allerdings trafen die fünf Münchener erst gegen 18.30 Uhr zum Soundcheck ein, was bei ihrem Auftritt auch zu hören war. der Bass, und die Bassdrum kamen zwar wie gewohnt aus den Bassboxen unter der Bühne, aber den Rest hörte ich nur aus dem Monitoring, und die Vokals gingen stellenweise ganz unter. Die Musik von DROON würde ich als Metal bezeichnen, allerdings sind da noch ein paar Verbesserungen nötig. Der Umbau ging eigentlich recht schnell vonstatten, wenn er auch etwas länger dauerte, als man es von der alten Show gewohnt war, was aber an der aufwendigen neuen Bühnentechnik lag. Dann war es soweit, ein dumpfes Grollen ging durch die Halle, und die Bühne war in Nebel getaucht. Die ersten Takte von GEIST DES KRIEGERS, und Eric auf einem Hochpodest hinter dem Schlagzeug. In einem dunklen Licht gehüllt eröffnete er die Show mit den Worten Gebenedeite Dunkelheit, die Nacht ist Klar und heilig. Es sah gigantisch aus, wie er von dort oben uns den text in die Ohren drückte. Nach einem "Hallo Freunde" und "es ist schön hier in München" ging es weiter mit UNSTERBLICH und KNOCHENSCHIFF, nach dem Eric dann die Singfreudigkeit und Textsicherheit des Münchener Publikums testete, in dem er es den Refrain zu KNOCHENSCHIFF singen ließ. Die Münchener hatten Ihre Hausaufgaben gemacht. Es ging dann weiter mit MEPHISTO, DIE SCHLACHT und 2000 MEILEN. Es verging keine Sekunde, in der Eric mal zur Ruhe kam, er wirbelte in drei Dimensionen über die Bühne, von links nach rechts, von vorn nach hinten, und von unten nach oben. Ich übertreibe nicht, wenn ich sag, er ging ab wie eine Rakete, und auch der Rest der Band (Bodenski, Simon, Fr. Schmitt, Sugar und Ingo) inspizerten jeden Quadratzentimeter der Bühne. Auch David war in Bewegung, nicht nur an seinem Schlagzeug, sondern das Podest samt Instrument, wurde mittels Seilwinde und Menschenkraft an den vorderen Bühnenrand gefahren, und schon war der Mann, der im Hintergrund das lauteste Instrument spielt ganz vorn. Außerdem wurde hinter dem Hochpodest ein Scheinwerferkranz hoch gezogen, der das rote Engelskriegerzeichen umrahmte. Nach Songs wie DAS OPFER, LIEBESZAUBER, und VEITSTANZ, verliessen die sieben die BÜhne, um nach weinigen Minuten eine Zugabe mit einer Überarbeiteten Version von KRUZIFIX und WENN ENGEL HASSEN das Publikum noch einmal anheizten. Die zweite Zugabe bestand aus Abendland, welches einen guten Abschluss gegeben hätte, wenn, ... ja, wenn da nicht die Rufe nach JULIA UND DIE RÃUBER so laut wurden, das Subway es sich nicht nehmen liessen, noch einmal die Bühne zu "erklommen" und das Publikum (zumindest die, die noch nicht heiser waren) ... ja, schon fast zwangen ihrer Stimme mit JULIA den Rest zu geben. Fazit: Subway haben eine ultimative, einzigartige Show abgeliefert, die Ihren Ruf als tourfreudigste und beste Liveband Deutschlands bestärkt. Wer die Möglichkeit hat, diese Show zu sehen, sollte sie wahrnehemen, mit einem Wort: GEIL In diesem Sinne Euer Holger / Fanway |









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