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2003 - Ulm
Veröffentlicht am 04.04.2003 von Holger | Aufrufe: 162
04.04.2003 - Subway to Sally, Pinkostar– Ulm Roxy

Als wir in Ulm am Roxy ankamen, dachten wir erst, das wir falsch wären, weil auf dem Hauseigenen Parkplatz, der bis zu 150 PKW's fast, nur ca 20 Autos standen, und auch in dem Vorraum waren nur 30 Leute.

Gegen 19.00 wurde die Kasse eröffnet, und wir wurden durchgelassen in eine Art Vorsaal, wo man schon mal Getränke kaufen konnte. Dann war es soweit, ein riesiges Rolltor wurde aufgeschoben, und es begann der RUNOFF auf die erste Reihe.

Gegen 20.00 Uhr wurde der Saal abgedunkelt, und der Support PINKOSTAR Stürmte die Bühne. Ich staunte nicht schlecht, das klang ja mal richtig sauber, im Gegensatz zu anderen Supports, die ich schon gesehen hatte. Erstaunen in den Gesichtern des Publikums war zu erkennen, als Frontmann Daniel anfing, die amerikanische Nationalhymne zu singen, zumindest die 1. Strophe, und diese abschloss mit den Worten "Fuck you Georg W.". Tja, wo er recht hat hat er recht.

Der Umbau ging recht schnell über die Bühne, und der Beginn der Show kündigte sich an, als ein tiefes, dumpfes Grollen das Roxy beben ließ, und Eric das Spektakel mit einem donnernden GEBENEDEITE DUNKELHEIT eröffnete. Die Strapazen der Tour hatten bei der Band Spuren hinterlassen, die allerdings nur für Fans bemerkbar waren, die Subway Schon öfter gesehen haben. Auch hier in Ulm kochte der Saal bei Songs wie Unsterblich, Knochenschiff und Narben. Eric war nicht zu bremsen, obwohl die Bühne wirklich nicht kleiner hätte sein dürfen. Als dann ältere Songs wie Mephisto, Minne, Kleid aus Rosen und Herrin des Feuers gespielt wurden, War das Publikum nicht mehr nur am kochen, es brodelte, und das Roxy drohte Auseinanderzubrechen. Einziges Manko, Eric's Ansagen gingen teilweise fast unter, weil das Publikum mit Julia so laut wurde, das man ihn kaum noch verstehen konnte. Bei der Letzten Zugabe (Julia) War Eric so erschöpft, das Uwe (Backliner) ihm auf die Bühne helfen musste, aber Eric wäre nicht Eric, wenn er nicht wie gestochen über die Bühne fegen würde.

Fazit:Auch nach 15 Konzerten sind die Sieben Potsdamer nicht zu halten, und liefern eine Show der Superlative, vielen Dank dafür.

Gruß
Holger / Fanway

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